Marcus Bosch

Pressestimmen

„Tannhäuser | Marcus Bosch` Sicht auf das Werk bringt eine ganz neue Klarheit ins Wagnerdunkel “
Concerti

„I due Foscari | Musikalisch eine Sternstunde“
Kieler Nachrichten

„Opus-Klassik für "Medea" Live-Einspielung“
Heidenheimer Tageszeitung

„Diese drei CD's sind zur maßgeblichen modernen Referenzaufnahme von Beethovens Bühnenmusiken geworden. | CD Egmont op. 84 / Wellingtons Sieg op. 91“
The Gramophone

„Die Cappella Aquileia zeigt dann mit Beethovens Egmont-Musik und drei Ouvertüren, wie prägnant und aufführungshistorisch wach das Orchester unter Marcus Bosch inzwischen musiziert.“
Süddeutsche Zeitung

„Mit Marcus Bosch hat man diese Reihe dem richtigen Dirigenten anvertraut.“
rbbKultur

„Und Marcus Bosch führt vor Ohren, dass er Dvořák wie einer dirigiert, der Dvořák tatsächlich liebt. “
Südwestpresse

„The orchestral contribution under Marcus Bosch is finely judged and exceptionally well played. “
Opera Magazine

Weitere Pressestimmen

Klassiker der Sinfonische Filmmusik

2022/08/18, Essen, Alfried-Krupp-Saal Korngold, Gershwin, Williams, u.a.
WAZ Essen, 19. August 2022, Klaus Elbrecht
Konzert mit Filmmusik: 'Psycho' in der Essener Philharmonie

Essener Philharmoniker spielen zum Saisonstart Klassiker der Filmmusik – das Publikum ist begeistert. (…) Ein langer Abend mit ganz großem Ohrenkino (…) verlangte dem Publikum eine Menge Konzentration und Kondition ab, fand aber (…) ungewöhnlich begeisterte Resonanz. (…) Auf dem Podium waren die Philharmoniker dann in Mahler-formatiger Großbesetzung und bester Disposition angetreten – eine Saxofonistin allerdings zu spät (die Bahn!), sodass das Riesenprogramm kurzerhand umgepackt werden musste. Kein Problem für den umtriebigen Gastdirigenten Marcus Bosch, der zudem wortreich und interessant moderierte. (…), wie andererseits Bernhard Herrmanns Musik zu Hitchcocks „Psycho“ die berühmte Mordszene in der Dusche – von den Streichern wahrhaft messerscharf ausgeleuchtet – zum gepflegten Gruseln anregte.(…) Jubel zum Schluss und zwei Zugaben um halb elf.

Bosch treibt die Cappella Aquileia zu Höhenflügen

2022/07/29, Schwäbisch Gmünd, Festival Europäische Kirchenmusik Brahms: Violinkonzert in D-Dur, Beethoven: Sinfonie Nr.7
Gmünder Tagespost, 01. August 2022, Gise Kayser-Gantner
Das Tempo in Beethovens Siebter Sinfonie entfesselt

Dirigent Marcus Bosch treibt die Cappella Aquileia im Münster zu Höhenflügen. Das Publikum (…) erlebte ein wahres Tönefeuerwerk höchster Qualität, als das Orchester "Cappella Aquileia" mit Soloviolinistin Eldbjørg Hemsing unter Leitung von Marcus Bosch (…) spielten. (…) Das begeisterte, dieses nahtlose, sich impulsierende Miteinander von Solisten und Orchester, mit Boschs „leichte“ Hand geführte Ensemble. (…) Die Musikerinnen und Musiker, wie an unsichtbaren Fäden von den Händen des Dirigenten geführt, brachen auf zu einem instrumentalen Parforceritt zum Ende des „Allegro con brio“. Sie sind Liebhaber des Besonderen, diese Orchestermitglieder. Hohes Können in der Beherrschung ihrer Instrumente, große Bühnenpräsenz, das Ausfeilen von Details und vorbehaltlose Zusammenarbeit machen „Cappella Aquileia“ nicht nur zu einem Excelenz-Orchester der Opernfestspiele Heidenheim, sondern führen es zu einem international bekannten Renommee. Dirigent Bosch, der in dieser Aufführung seinem Siegel als „Hör-Verführer“ voll entsprach, verleitet seine Instrumentalisten zu Höhenflügen, die hohe Standards setzen.

Meister seines Faches

2022/07/29, Schwäbisch Gmünd, Festival Europäische Kirchenmusik Brahms: Violinkonzert in D-Dur, Beethoven: Sinfonie Nr.7
Rems-Zeitung, 04. August 2022, Berhard Fauser
Kontraste extrem stark herausgearbeitet

Und so kam das Konzert einer Offenbarung gleich: man erlebte ein glänzend aufgelegtes Orchester, das mit offensichtlicher Musizierfreude und in kongenialem Zusammenwirken mit dem Dirigenten zwei Großwerke der Musikgeschichte zum Klingen brachte. (…) Marcus Bosch erwies sich auch hier als Meister seines Faches: Wo nötig, führte er behutsam die Solistin und sorgte mit sicherem Dirigat für eine perfekte Übereinstimmung zwischen Soloinstrument und Orchester, (…). Dagegen nahmen Marcus Bosch und sein Orchester (…) bei der großen 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven keine Rücksicht mehr auf die Akustik des Kirchenraums. Es habe auch richtig geknallt, als Beethoven dieses Werk damals aufführte; Beethoven, (…) habe provoziert. (…) Und so erlebte man eine sehr eigenwillige Interpretation, in der Marcus Bosch die Sinfonie einerseits mit rasanten Tempi anging, andererseits die dynamischen Kontraste extrem stark herausarbeitete. (…) Rasant, laut, straff, die Akustik gerade noch so unter Kontrolle haltend, mit hochdramatischen Pausen, steuerte das Werk auf sein grandioses Finale zu, in dem das Orchester sichtbar Schwerstarbeit verrichtete. Bravorufe und nicht enden wollender Beifall von den überwältigten Zuhörern. (…)

Neue Klarheit ins Wagnerdunkel

2022/07/22, Rittersaal Schloss Hellenstein Richard Wagner: Tannhäuser
Concerti, 23. Juli 2022, Peter Krause
Wagner kommt vom Müssen - und von Mendelssohn

Es muss nicht immer Bayreuth sein: Der dirigierende Intendant Marcus Bosch und der Regisseur Georg Schmidleitner beweisen auf der schwäbischen Alb unter freiem Himmel mit einem gefeierten Sängerensemble, wie stimmig und erhellend ihr neues Wagner-Bild ist. Überhaupt sind es bei den Opernfestspielen Heidenheim im Vergleich zum Bayreuther Branchenprimus in Wagnerdingen nicht die etablierten großen Namen, sondern Sänger, die Marcus Bosch als dirigierender Intendant handverlesen ausgesucht hat - und denen er den Sprung ins schwere Fach zutraut. Bosch beweist, dabei mehr als eine glückliche Hand zu haben. Marcus Bosch beweist: Wagner schöpft aus der Leichtigkeit der Spieloper. Dieses Konzept geht indes auch direkt von Marcus Bosch aus, der sich seinerseits von den Klischees dessen befreit, was ein (allzu) deutsches Musikdrama wohl zu sein hat. Er zelebriert nicht den Zukunftsmusiker Richard Wagner, vielmehr zeigt Bosch, woher Wagner seine Inspiration bezog und aus welchen Wurzeln er sein Werk entwickelte. Im fein transparenten Spaltklang der Suttgarter Philharmoniker ist das zunächst die luzide Instrumentationskunst eines Felix Mendelssohn, den Wagner darum beneidete und dafür über verunglimpfte. Es ist die im „Tannhäuser“ durchscheinende Frühromantik eines Carla Maria von Weber, und es ist die Helligkeit der Spieloper eines Albert Lortzing, die bei den flotten, am Sprachfluss orientierten Tempi … aufscheint. Marcus Bosch`sicht auf das Werk bringt eine ganz neue Klarheit ins Wagnerdunkel: Und der Abendstern (die Venus!) strahlt an diesem herrlichen Sommerabend von Heidenheim weit bis nach Bayreuth.

Wagners 'Tannhäuser' gegen den Strich gebürstet

2022/07/22, Heidenheim, Rittersaal Schloss Hellenstein Richard Wagner: Tannhäuser
Orpheus, 01. September 2022, Antje Rößler
Shoppen, bis der Papst kommt - Wagners 'Tannhäuser' gegen den Strich gebürstet

Regisseur Georg Schmiedleitner und Dirigent Marcus Bosch bringen Wagners „Tannhäuser“ ins baden-württembergische Heidenheim. Das größte Opernfestival des Bundeslandes hat wohl auch den schönsten Spielort: die Rittersaal-Ruine der Stauferburg Hellenstein. (…) Am Pult lotet Marcus Bosch mit den Stuttgarter Philharmonikern die Musik differenziert aus. Er betont eher die federnde Leichtigkeit als das schwere romantische Pathos. (…) Die Atmosphäre in der Burgruine, unter lauem Abendhimmel, ist einfach grandios.

Tannhäuser fand hervorragende Sachverwalter

2022/07/22, Heidenheim, Rittersaal Schloss Hellenstein Richard Wagner: Tannhäuser
Das Opernglas, 01. September 2022, J. M. Wienecke
Opernfestspiele Heidenheim - Tannhäuser

Die gespielte Dresdner Erstfassung des „Tannhäuser“ aus dem Jahr 1845 fand in den Stuttgarter Philharmonikern und Festspielchef Marcus Bosch am Pult hervorragende Sachwalter. Das Orchester der Landeshauptstadt bewies hohe Kompetenz, beeindruckte mit schön herausgearbeiteten Soli, spielte durchweg mit Leidenschaft. Bosch spielte seine Qualitäten als erfahrener Opern-Profi aus und trug das sängerische Personal dabei auf Händen. Er nutzte die dramatischen Höhepunkte, um mit fordernder Geste entsprechende Wirkung zu entfalten, was auf mitreißende Weise gelang. (…) Das Publikum reagierte durchweg begeistert. Der Beweis, bei einem Open Air auch anspruchsvolle Kost erfolgreich wagen zu können, war erbracht.

Sternstunde in Heidenheim

2022/07/21, Festspielhaus Heidenheim Giuseppe Verdi: I due Foscari
Kieler Nachrichten, 26. Juli 2022, Jürgen Gahre
Opernfestspiele Heidenheim bringen den jungen Verdi auf die Bühne

Dass man sich … auf die Veröffentlichung der CD freuen kann, liegt daran, dass musikalisch eine Sternstunde in Heidenheim stattgefunden hat. Es ist phantastisch, wie kraftvoll Marcus Bosch die leidenschaftliche Musik des jungen Verdi aufflammen lässt, wie beim ihm selbst die einfachen Hm-ta-ta Rhythmen vital klingen und dem Pulsschlag des Lebens gleichen. Wundervoll auch sein ungemein subtiles Eingehen auf die Sänger, die er immer wieder zu gestalterischen Spitzenleistungen bringt.

So muss lebendiges Musiktheater klingen

2022/07/21, Heidenheim, Festspielhaus Giuseppe Verdi: I due Foscari
Scherzo, 31. Juli 2022, Barbara Röder
'I due Foscari': So muss lebendiges Musiktheater klingen

Musikalischer Leiter Marcus Bosch dirigiert die Cappella Aquileia mit großer musikalischer Raffinesse (…): stille Intimität, ungestümes Leiden, schauderndes Wehklagen. (…) So muss Live-Musiktheater klingen. (…) Der Abend endete in einem Klima einhelliger Begeisterung, das Publikum stand auf. Bravo!

Im Sumpf der Korruption

2022/07/21, Heidenheim, Festspielhaus Giuseppe Verdi: "I due Foscari"
Orpheus, 01. September 2022, Dr. Klaus Billand
Im Supf der Korruption

Unkonventionelle-ausdrucksstarke Interpretation von Verdis „I due Foscari“. (…) Marcus Bosch, seit 2010 künstlerischer Leiter der Opernfestspiele Heidenheim, dirigierte die bestens aufgelegte Cappella Aquileia und den ebenso stimmstarken wie großen Tschechischen Philharmonischen Chor Brünn akzentuiert und hebt Dramatik der relativ geringen Handlung in der noch stark auf Nummern setzenden Partitur hervor.

Mit Brio, rhythmischer Verve und einem gesunden Gespür

2022/07/21, Heidenheim, Festspielhaus Giuseppe Verdi: I due Foscari
Das Opernglas, 01. September 2022, J. M. Wienecke
Opernfestspiele Heidenheim - I due Foscari

In der zyklisch angelegten Reihe der Opernfestspiele Heidenheim, mit der Marcus Bosch die frühe Schaffensperiode des Komponisten seit Jahren in chronologischer Reihenfolge in den Fokus rückt, gelang nach der unfreiwilligen Zwangspause erneut eine szenisch anspruchsvolle, musikalische durchweg beglückende und zugleich fesselnde Neubegegnung mit einem weitgehend unbekannten Juwel. Das musikalische Zentrum des Gesamtvorhabens bildet die von Bosch 2011 eigens ins Leben gerufene Cappella Aquileia. Als hoch motiviertes Festspielensemble für Sonderprojekte dieser Art, das Spitzenmusikerinnen und -musiker aus ganz Deutschland jeweils für eine Arbeitssequenz zusammenbringt, sorgt sie für bemerkenswerte Qualität aus dem Orchestergraben fernab jeder Routine. Mit Brio, rhythmischer Verve und einem gesunden Gespür für die klug gesetzten Effekte der Partitur, sorgte Bosch mit gewohnter Leidenschaft für ein ebenso mitreißendes wie sängerfreundliches Dirigat. (…) Auf die spätere Veröffentlichung des Mitschnitts auf Tonträger darf man sich in dieser stimmigen Umsetzung besonders freuen. (…) Die anspruchsvolle Regie fand ebenso Zustimmung wie die mit Nachdruck gefeierte musikalische Umsetzung durch Marcus Bosch und sein überzeugendes Ensemble. Mit „Giovanna d’Arco“ soll 2023 im Rahmen des exquisiten Verdi-Projekts ein weiterer Akzent gesetzt werden.

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