Marcus Bosch

Pressestimmen

Sternstunde in Heidenheim

2022/07/21, Festspielhaus Heidenheim Giuseppe Verdi: I due Foscari
Kieler Nachrichten, 26. Juli 2022, Jürgen Gahre
Opernfestspiele Heidenheim bringen den jungen Verdi auf die Bühne

Dass man sich … auf die Veröffentlichung der CD freuen kann, liegt daran, dass musikalisch eine Sternstunde in Heidenheim stattgefunden hat. Es ist phantastisch, wie kraftvoll Marcus Bosch die leidenschaftliche Musik des jungen Verdi aufflammen lässt, wie beim ihm selbst die einfachen Hm-ta-ta Rhythmen vital klingen und dem Pulsschlag des Lebens gleichen. Wundervoll auch sein ungemein subtiles Eingehen auf die Sänger, die er immer wieder zu gestalterischen Spitzenleistungen bringt.

So muss lebendiges Musiktheater klingen

2022/07/21, Heidenheim, Festspielhaus Giuseppe Verdi: I due Foscari
Scherzo, 31. Juli 2022, Barbara Röder
'I due Foscari': So muss lebendiges Musiktheater klingen

Musikalischer Leiter Marcus Bosch dirigiert die Cappella Aquileia mit großer musikalischer Raffinesse (…): stille Intimität, ungestümes Leiden, schauderndes Wehklagen. (…) So muss Live-Musiktheater klingen. (…) Der Abend endete in einem Klima einhelliger Begeisterung, das Publikum stand auf. Bravo!

Im Sumpf der Korruption

2022/07/21, Heidenheim, Festspielhaus Giuseppe Verdi: "I due Foscari"
Orpheus, 01. September 2022, Dr. Klaus Billand
Im Supf der Korruption

Unkonventionelle-ausdrucksstarke Interpretation von Verdis „I due Foscari“. (…) Marcus Bosch, seit 2010 künstlerischer Leiter der Opernfestspiele Heidenheim, dirigierte die bestens aufgelegte Cappella Aquileia und den ebenso stimmstarken wie großen Tschechischen Philharmonischen Chor Brünn akzentuiert und hebt Dramatik der relativ geringen Handlung in der noch stark auf Nummern setzenden Partitur hervor.

Mit Brio, rhythmischer Verve und einem gesunden Gespür

2022/07/21, Heidenheim, Festspielhaus Giuseppe Verdi: I due Foscari
Das Opernglas, 01. September 2022, J. M. Wienecke
Opernfestspiele Heidenheim - I due Foscari

In der zyklisch angelegten Reihe der Opernfestspiele Heidenheim, mit der Marcus Bosch die frühe Schaffensperiode des Komponisten seit Jahren in chronologischer Reihenfolge in den Fokus rückt, gelang nach der unfreiwilligen Zwangspause erneut eine szenisch anspruchsvolle, musikalische durchweg beglückende und zugleich fesselnde Neubegegnung mit einem weitgehend unbekannten Juwel. Das musikalische Zentrum des Gesamtvorhabens bildet die von Bosch 2011 eigens ins Leben gerufene Cappella Aquileia. Als hoch motiviertes Festspielensemble für Sonderprojekte dieser Art, das Spitzenmusikerinnen und -musiker aus ganz Deutschland jeweils für eine Arbeitssequenz zusammenbringt, sorgt sie für bemerkenswerte Qualität aus dem Orchestergraben fernab jeder Routine. Mit Brio, rhythmischer Verve und einem gesunden Gespür für die klug gesetzten Effekte der Partitur, sorgte Bosch mit gewohnter Leidenschaft für ein ebenso mitreißendes wie sängerfreundliches Dirigat. (…) Auf die spätere Veröffentlichung des Mitschnitts auf Tonträger darf man sich in dieser stimmigen Umsetzung besonders freuen. (…) Die anspruchsvolle Regie fand ebenso Zustimmung wie die mit Nachdruck gefeierte musikalische Umsetzung durch Marcus Bosch und sein überzeugendes Ensemble. Mit „Giovanna d’Arco“ soll 2023 im Rahmen des exquisiten Verdi-Projekts ein weiterer Akzent gesetzt werden.

Mozart, Liszt & Stravinsky mit Staatsorchester Athen & Kyriosoglou

2022/05/27, Griechenland, Athen, Megaron Mozart: Sinfonie Nr. 35 D-Dur KV 385
Liszt: Klavierkonzert Nr. 2 A-Dur
Stravinsky: Feuervogel
Athinorama, 17. Juni 2022, Evtychios D. Choriatakis
(...) aufregender Liszt von Kyriosoglou bei Konzerten des KOA!

(...) durchaus interessant war das Konzert am 27.5. unter Leitung des deutschen Chefmusikers Marcus Bosch, einem alten Bekannten des Ensembles. In einem ziemlich disparaten Programm, das eine Symphonie der Klassik, ein Konzert der Romantik und eine Ballettsuite mit protomodernistischen Zügen kombinierte, stellte Bosch die Interpretation bewundernswert (...) gegenüber.
Entscheidend war hier die sorgfältige, straffe Regie von Bosch, die zu einer hohen Hörqualität beitrug.
Orchester und Dirigent gaben eine feine, vielschichtige Lektüre, eher "symphonisch" als "tanzend" in der Logik (...) und reagierten erfolgreich und mit wohlgewichteten dynamischen Steigerungen auf die Präzision und den Mut, (...) besonders in den intensiv dramatischen, fiebrigen musikalischen Seiten.
Aus dem griechischen übersetzt

Oscarreif

2022/01/11, Heidenheim, CCH Gershwin, Hermann, Korngold u.a.
Heidenheimer Zeitung, 11. Januar 2022, Marita Kasischke
Neujahrskonzert

Die Stuttgarter Philharmoniker unter Marcus Bosch sowie Solist Romain Leleu ließen die Zuschauer und Zuhörer im Heidenheimer Congress-Centrum in Filmmusik schwelgen. Und bewiesen, dass diese alles andere als anspruchslos ist. (...) Ob Westernstimmung mit "Für eine Handvoll Dollar", ob Abenteuer mit "indiana Jones" - die Musik erreicte immer eine Tiefe, die jene Lügen strafen möge, die Filmmusik als leicht im Sinne von anspruchslos bezeichnen mögen. Nach diesem Konzert würde das aus dem Publikum garantiert nicht zu hören gewesen sein, im Gegenteil: Hier wurden auf höchstem Niveau höchste Ansprüche glänzend umgesetzt - das war, um im Filmjargon zu bleiben, oscarreif. (...) Das Publikum, wahrlich in Champagner-Laune versetzt, zeigte seine Begeisterung durch langanhaltenden Applaus, und das nicht selten im Stehen.

CD Egmont

2021/11/01 Ludwig van Beethoven: "Egmont" op. 84
Fono Forum , 11. November 2021, Andreas Friesenhagen

Marcus Bosch und die Cappella Aquileia, das Orchester der Opernfestspiele Heidenheim, legen im Rahmen ihrer Serie mit Beethovens Bühnenmusiken die Musik zu Goethes "Egmont" vor, und zwar komplett. (...) Bosch spannt mit den ersten, kurz angerissenen Akkorden der sehr zügig genommenen Ouvertüre einen dramatischen Bogen, dem sich die folgenden Nummern nahtlos einfügen. (...)

Großer Preis nach Noten

2021/09/18 Georg Anton Benda - "Medea"
Heidenheimer Tageszeitung, 18. August 2021, Manfred F. Kubiak
Opus-Klassik für "Medea" Live-Einspielung

Die Heidenheimer Capella Aquileia bekommt für die Live-Einspielung von Georg Anton Bendas "Medea" unter Leitung von Marcus Bosch den Opus-Klassik.(...)

Gramophone Review | CD Egmont / Wellingtons Sieg

2021/08/06
The Gramophone, 01. Oktober 2021, Peter Quantril
BEETHOVEN Overtures. Wellington's Victory

Past a sonorous first chord, the rethorically moulded opening to Egmont may take the unwary listener by surprise, but the score indicated Sostenuto, ma non troppo, and Marcus Bosch convincingly relates it to the Overture's main argument as a recitative-like up-beat in the manner of the introduction to the Seventh Symphony, a mere eight opus numbers away. There is a muscular discipline to his Beethoven that I renjoy ery much, and a dramatic imperative that points up the restless syncopations of the main Allegro before a theatrical arrest for the unique double cadence at the Overture's climax. (...)
Indeed, by the side of Bosch, many interpreters old and new sound comparatively fussy or laboured: try him blowing the cobwebs away in The Concecration of the House. (...)
Anyone still entertaining a low opinion of Beethoven's highly profitable pièce d'occasion should give Marcus Bosch a try.
(...), but this is a hallmark of all three volumes in what has become a definitive modern edition of Beethoven's music for the stage.

Wie Traumwandler

2021/08/02
Süddeutsche Zeitung, 02. August 2021, Wolfgang Schreiber
Ludwig van Beethoven:

(...) Die Cappella Aquileia zeigt dann mit Beethovens Egmont-Musik und drei Ouvertüren, wie prägnant und aufführungshistorisch wach das Orchester unter Marcus Bosch inzwischen musiziert.

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