Marcus Bosch

Pressestimmen

„Und Marcus Bosch führt vor Ohren, dass er Dvořák wie einer dirigiert, der Dvořák tatsächlich liebt. “
Südwestpresse

„Dream-Team für Beethoven“
Stuttgarter Zeitung

„Le chef tient son monde, le porte, en une communion bien plaisante à entendre et à voir.“
Forum Opera

„Es gehört zu den Qualitäten von Dirigent Marcus Bosch, solch bekannten Werken eine Spannung zu verleihen, als hörte man sie zum ersten Mal.“
SWR 2

„ein berauschender Figaro!“
Südwestpresse

„Unter Marcus Bosch läuft das Orchester zur Höchstform auf.“
Südkurier Konstanz

„Marcus Bosch macht die Musik zur grandiosen Hauptsache.“
concerti

„Einen so transparenten, von Pathos befreiten, perfekt ausbalancierten Wagner bekommt man zur Zeit vielleicht nirgendwo sonst geboten.“
Südwest Presse

Weitere Pressestimmen

CD "Medea"

2021/06/01, Coviello Classics, vö. 08. Januar 2021 Georg Anton Benda: "Medea"
Opernwelt, 01. Juni 2021, Uwe Schweikert
Glücklicher Zufall

Marcus Bosch hält seine Cappella Aquileia zu theatralisch feinnervigem Spiel an, akzentuiert das Psychodrama der zerrissenen, ihren wechselnden Emotionen ausgelieferten Medea und macht deutlich, dass Bendas Musik kein Flickwerk ist, sondern durchaus eine Tektonik der Form über das zerstückelte Drama wird.

Dvořák Pur

2021/04/18, Festspielhaus Heidenheim Antonín Dvořák: "Der Wassermann" op. 107; Cellokonzert h-Moll op. 104; Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88
Südwestpresse, 19. April 2021, Manfred F Kublak
Unfassbar fassbar

Unter an­derem mit dem „Wassermann", einer mächtigen sinfonischen Dichtung auf ein gruseliges Volksmärchen, das Marcus Bosch und sein Orchester in imposanter Größe aus einem ständig in Bewegung gehaltenen Gewässer steigen lassen, das in allen nur erdenklichen musikalischen Farben schillert. Der dynamische Wellengang ist enorm. Und wenn die Wände des Konzerthauses mal wackeln, dann ist zu spüren, wie viel musikalischer Elan, wie viel Freude, mal wie der nach Noten auf den Putz zu hauen, sich aufgestaut haben und nun Bahn brechen.[...] Und Marcus Bosch führt vor Ohren, dass er Dvořák wie einer dirigiert, der Dvořák tatsächlich liebt. Im Konzerthaus strömt dessen Musik, bei allem, was sie sonst noch kann, nicht nur betörend. Im Konzerthaus strömt und blüht sie. Üppigst.

CD "Medea"

2021/02/20, Coviello Classics, vö. 08. Januar 2021 Georg Anton Benda: "Medea"
Schwäbische, 20. Februar 2021, Werner Müller Grimmel
Selbst Mozart war beeindruckt

Marcus Bosch hat Bendas Melodram jetzt als künstlerischer Leiter der Heidenheimer Opernfestspiele im Herbst 2018 eingespielt. Die Aufnahme mit der Cappella Aquileia und Katharina Thalbach als zwiespältiger Titelheldin präsentiert erstmals in moderner Zeit Bendas gründlich revidierte Spätfassung (1784) des pechschwarzen Stücks. Hellwach und feinnervig interagiert das Orchester mit der großen Schauspielerin, die ihre unverkennbare Stimme allen sechs Figuren leiht und deren Rollen so intensiv durchlebt, dass die Fetzen fliegen. Kongenial reizt sie Klang und Assoziationsreichtum von Gotters Sprachorgien aus, ohne ihre dichterischen Qualitäten zu beschädigen.

Beethoven Aufnahmen

2020/01/09, Festspielhaus Heidenheim Beethoven "Violinkonzert"; Romanzen
Stuttgarter Zeitung, 10. Januar 2020, Susanne Benda
Beethoven, ganz frisch

So trocken, pointiert, dabei so wenig dramatisch aufgeraut wie hier klingen die vier einleitenden Paukenschläge von Beethovens Violinkonert selten, und auch danach bietet die 2011 von Marcus Bosch gegründete CAppella Aquileia eine Orchestereinleitung von packender Präzision und Durchsichtigkeit. Vor, nein: mit dem Ensemble bietet Lena Neudauer ihren Part als Musterbeispiel gelingender solistischer Integration.[...]Ein Dream-Team für Beethoven.

OH! in der Pauluskirche

2019/07/24, Heidenheim, Pauluskirche Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 8 c-Moll WAB 108
pizzicato, 26. Juli 2019, Alain Steffen
Bruckner und Tchaikovsky bei den Opernfestspielen Heidenheim

Spieltechnisch überraschte die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz mit einer sehr engagierten und vor allem spannenden Wiedergabe der Achten. Marcus Bosch, der großartige Orchestererzieher und Interpret, machte sich die gegebenen Verhältnisse zu Nutze und förderte dabei die dynamische Präsenz des Orchesters. [...] Für diese Achte verdienen Marcus Bosch und die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz Hochachtung, und die lautstarke Standing Ovation am Schluss war mehr als berechtigt.

Verdi: "Ernani"

2019/07/20, Heidenheim, Festspielhaus Congress Centrum Giuseppe Verdi: Ernani
Forum Opera, 23. Juli 2019, Thierry Verger
Poursuivre son petit bonhomme de chemin...

Orchestre bien fourni, tempi sans surprise, le chef tient son monde, le porte, en une communion bien plaisante à entendre et à voir.

Verdi: "Ernani"

2019/07/20, Heidenheim, Festspielhaus Congress Centrum Giuseppe Verdi: Ernani
nmz, 24. Juli 2019, Christian Kröber
Die Saat ist aufgegangen

Da wird nichts forciert, alles sauber und lupenrein gesungen: sängerische Eleganz vom Feinsten. Marcus Bosch verführt die Capella Aquileia zu spannender Leidenschaft und das Publikum zu Standing Ovations. [...]

Die Capella Aquileia ist in die Oberliga der deutschen Festivalorchester aufgestiegen.

Verdi: "Ernani"

2019/07/20, Heidenheim, Festspielhaus Congress Centrum Giuseppe Verdi: Ernani
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 28. Juli 2019, Eleonore Büning
Was bedeutet das Hum-ta-ta bei Verdi?

Manchmal, wie in dem Liebesduett der
unglückseligen Königskinder ("A morir
adesso"), die zueinander nicht kommen
können, im zweiten Akt der Oper
"Ernani", lösen sich die Achtel auf in
eilig vor sich hin harfende Triolen.
Dann klingt es, jedenfalls wenn der
Richtige am Pult steht und für Drive und
Wucht und Schwung sorgt, zum Beispiel
Marcus Bosch mit seiner Cappella
Aquileia bei den Opernfestspielen in
Heidenheim, als sei das Orchester die
sonore Gitarre eines unsichtbaren Troubadours,
der die Seelengedanken der in
Absurdistan verlorengegangenen
Menschlein wissend und tröstend
begleitet.
Manchmal, wie in dem Liebesduett der unglückseligen Königskinder [...] im zweiten Akt der Oper "Ernani", lösen sich die Achtel auf in eilig vor sich hin harfende Triolen. Dann klingt es, jedenfalls wenn der Richtige am Pult steht und für Drive und Wucht und Schwung sorgt, zum Beispiel Marcus Bosch mit seiner Cappella Aquileia bei den Opernfestspielen in Heidenheim, als sei das Orchester die sonore Gitarre eines unsichtbaren Troubadours, der die Seelengedanken der in Absurdistan verlorengegangenen Menschlein wissend und tröstend begleitet.


Verdi: "Ernani"

2019/07/20, Heidenheim, Festspielhaus Congress Centrum Giuseppe Verdi: Ernani
Orpheus, 01. September 2019, Karin Coper
Glück muss man haben

Bleiben die von Marcus Bosch bestens präparierten
zwei Orchester: die Cappella Aquileia setzt die bei Verdi
geforderte rhythmische Stringenz und nuancierte Dynamik
kongenial um. In »Pique Dame« sind es die Stuttgarter
Philharmoniker, die die russische Seelenmusik
mit Transparenz und fein herausgearbeiteten Instrumentaldetails
ausloten.
Bleiben die von Marcus Bosch bestens präparierten zwei Orchester: die Cappella Aquileia setzt die bei Verdi geforderte rhythmische Stringenz und nuancierte Dynamik kongenial um [...].

Verdi: "Ernani"

2019/07/20, Heidenheim, Festspielhaus Congress Centrum Giuseppe Verdi: Ernani
Opernwelt, 01. September 2019, Josef Oehrlein
Aufgedreht

Bosch animiert seine Musiker zu frisch zupackendem, transparentem und farbenprächtig schillerndem Spiel, federt formalhaftes Hum-ta-ta locker ab, bringt kammermusikalische Passagen wie den finsteren Beginn des dritten Akts zum Glühen und Funkeln.

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