Marcus Bosch

Pressestimmen

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Dvorak: "Rusalka"

2013/05/12, Oper Nürnberg A.Dvorak: "Rusalka"
Nürnberger Zeitung, 14. Mai 2013, Thomas Heinold
Einsame Nixe in der Schneekugel

...Die Musiker entwickeln die lyrischen Qualitäten ebenso plastisch und überzeugend, wie die zwischen Folklore und gereifter Sinfonik changierenden Klangfarben. Der zurzeit vertiefte Umgang mit Dvorak - auch beim Philharmonischen Konzert nächsten Freitag steht er im Mittelpunkt - trägt Früchte. ...

Dvorak: "Rusalka"

2013/05/12, Oper Nürnberg A. Dvorak: "Rusalka"
Süddeutsche Zeitung, 14. Mai 2013, Egbert Toll
Uneins - Fast kein Märchen: "Rusalka" in Nürnberg

Alles, was an diesem Abend aus dem Graben kommt, ist phantastisch. Marcus Bosch hat der Staatsphilharmonie Nürnberg das slawische Idiom dieser Musik so nahe gebracht, dass die Musiker nun mit großer Selbstverständlichkeit in dessen tausend dunklen Farben schwelgen können. Dabei entwickeln sie einen präzisen rhythmischen Druck, bedienen das Volksliedhafte ebenso wie - und da blüht Bosch dann enthemmt auf - die Wagnerismen, die große orchestrale Geste. ...

 

4. Philharmonisches Konzert "Petersburg bleibt"

2013/02/15, Meistersingerhalle Nürnberg Peter I. Tschaikowski: Klavierkonzert Nr.1 b-moll op. 23
Dimitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 60 "Leningrader"

Solist: Alexander Melnikow, Klavier

Musikalische Leitung: Marcus Bosch
Nürnberger Zeitung, 18. Februar 2013, Thomas Heinold
Russisches Stahlbad mit Strahlkraft

...Orchestrale Pracht, Souveränität in der Auffächerung der Klangfarben und treibendes Wechselspiel zwischen Solis und Staatsphilharmonie dominierten auch das Finale und rückten diese Interpretation deutlich über jedwede Konzertsaal-Routine hinaus.

...Bosch uns sein Orchester wussten diese Interpretationslast zu tragen, ohne sich von ihr lähmen zu lassen. Jenseits aller außermusikalischer Bezüge schien bei ihnen Schostakowitsch vor allem als genuiner Klangdramatiker auf, der orchestrale Szenen von großer Eindringlichkeit und Köperlichkeit zu entwickeln weiß. ...

...So bitter auch die Entstehungsgeschichte dieser Sinfonie ist - am Freitag stand sie im Zentrum eines Konzerts von herausragender Qualität. ...

 

4. Philharmonisches Konzert "Petersburg bleibt"

2013/02/15, Meistersingerhalle Nürnberg Peter I. Tschaikowski: Klavierkonzert Nr.1 b-moll op. 23
Dimitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 60 "Leningrader"

Solist: Alexander Melnikow, Klavier

Musikalische Leitung: Marcus Bosch
Nürnberger Nachrichten, 18. Februar 2013, Jens Voskamp
Wehrmacht im Bolero-Takt

...Doch in der eminent engagierten, ruppigen, aber auch sensitiven Darstellung der Staatsphilharmonie unter ihrem klug austarierendem Chef Marcus Bosch war herauszuhören, dass hier nicht der Kampf, sondern die Sehnsucht nach äußerem wie inneren Frieden überwiegt. All das was die insgesamt acht Hörner (inklusive Bühenmsuik), die vielen Posaunen, samt Pauke und Tamtam veranstalteten, mag als Kriegsgetön erscheinen, im Grunde sind die vier Sätze aber ein einziger gespenstischer Totentanz....

... Riesenbeifall und anhaltende Hochrufe nach diesem sinfonischen Hochfest.

Wagner: "Der fliegende Holländer"

2013/02/01, Oper Nürnberg R. Wagner: "Der fliegende Holländer"
Nürnberger Zeitung, 04. Februar 2013, Thomas Heinold
Senta ganz auf der Höhe

...GMD Marcus Bosch navigierte die Staatsphilharmonie souverän und mit Musizierlust durch Wagners mals aufgepeitschte, aml italienisch galante Partitur. ...

Wagner "Der fliegende Holländer"

2013/02/01, Oper Nürnberg R. Wagner: "Der fliegende Holländer"
Fränkischer Tag, 02. Februar 2013, Monika Beer
Sentas Ende mit Sprudelwasser

...Generalmusikdirektor Marcus Bosch setzt auf ein angerautes Kolorit, auf zügige Tempi und erreicht mit der Staatsphilhrmonie Nürnberg, den Solisten und Chören trotz all der Gewitter und Stürme eine Klangbalance, bei der die Gesangsstimmen nur ganz selten Gefahr laufen unterzugehen. Da möchte man glatt achtungsvoll und einem schmissigen Hussahe die Seemannsmütze ziehen.

Mozart: "Don Giovanni"

2013/01/26, Oper Nürnberg W.A. Mozart: "Don Giovanni"
Bayerische Staatszeitung, 01. Februar 2013, Uwe Mitsching
Kettenrauchend am Souffleurkasten

...Von lustlos kann in Marcus Boschs Orchestergraben keine Rede sein. Er versucht sich mit kleiner Besetzung in historischer Aufführungspraxis, lässt die Pauken knallen, die Bläser drohen und die vibrierende Erregung vermitteln, die das Spiegel Bühnenbild mit teils faszinierenden optischen Effekten ins Parkett sendet. ...

 

 

Mozart: "Don Giovanni"

2013/01/26, Oper Nürnberg W.A. Mozart: "Don Giovanni"
Süddeutsche Zeitung, 28. Januar 2013, Klaus Kalchschmid
Gezügelt und entfesselt

...Wie die Szene immer mehr an Facetten gewinnt, so steigert sich auch das Orchester im Lauf des Abends gewaltig. ... Marcus Bosch hält das ganze am Ende packend zusammen und spitzt das Finale geradezu scharfkantig dramatisch zu.

Mozart: "Don Giovanni"

2013/01/26, Oper Nürnberg W.A. Mozart: "Don Giovanni"
Die Deutsche Bühne online, 28. Januar 2013, Dieter Stoll
Höllenfahrt mit Escort-Service

... Generalmusikdirektor Marcus Bosch setzt auf den "historisch orientierten" Mozartklang, bietet so auch den alle zehn Jahre mit einer neuen "Giovanni"-Deutung versorgten Stammzuschauern angenehmm irritierende Einsichten. Als erklärter Gegener der "Klassik-Radio" - Entspannungsideologie sucht er den angemessen aggressiven Tonfall für die ungeheuerliche Geschichte...

Mozart: "Don Giovanni"

2013/01/26, Oper Nürnberg W.A. Mozart: "Don Giovanni"
Nürnberger Nachrichten, 28. Januar 2013, Jens Voskamp
Nur Spiegelfechtereien

...Druckvolles, Leidenschaftliches, Düsteres, Dämonisches und Glutvolles dringt aus dem Orchestergraben und auch bei den Bühnenmusiken hervor. Marcus Bosch entschied sich für einen satten, kernigen Mozart-Sound, der in sich sehr ausdifferenziert ist. ...

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