Marcus Bosch

Pressestimmen

Mitridate, Re di Ponto

2007/13/10, Theater Aachen
Netecho, 15. Oktober 2007, Sibylle Offergeld
Klangschönheit und instrumentaler Glanz

Stimmenpracht auf der Bühne und instrumentale Verve und Geschlossenheit im Orchestergraben unter der inspirierenden Leitung von Marcus R. Bosch schufen am Premierenabend eine lichtbogenähnliche Verbindung mit elektrisierender Wechselwirkung zwischen Bühne und Zuschauern.

Wagner: "Der fliegende Holländer"

2007/08/26, Theater Aachen Richard Wagner: "Der fliegende Holländer"
Focus Musikszene, 01. November 2007, Daniel Nayber
Ohne Gewitter und Sturm

Marcus Bosch und dem grossartig aufgelegten Orchester samt verstärkten Chor gelingt eine stringente Wiedergabe. Da wird nicht unnütz gegrübelt, sonder blutvoll romantische Musik sinfällig zum Klingen gebracht. Bei mehr angezogenen als gebremsten Tempi entwickelt Bosch einen ungeheuren Klangsog, lässt aber auch viele feingestimmte Details hören. Selten klingt das vom Englischhorn angeführte Senta-Motiv der Ouvertüre klanglich so ausbalanciert wie in Aachen.

Wagner: "Der fliegende Holländer"

2007/08/26, Theater Aachen Richard Wagner: "Der fliegende Holländer"
K. West, 01. Oktober 2007, REM
Sentas Traum - Wagners Holländer in Aachen

Marcus Bosch stellt den frühen Wagner musikalisch in die Tradition, die den jungen Kapellmeister umgab: Carl- Maria von Weber, die deutsche Spieloper Lortzings, auch Bellini und der künftige denunzierte Meyerbeer. Nicht zuletzt diese entschlackte Lesart macht Wagner für die mittleren Dimensionen des Hauses kompatibel. [...] Bosch hält einen schlanken, federnden, niemals breit lärmenden Wagner- Stil konsequent durch und ist den exzellenten Sängern ein umsichtiger Begleiter.

Wagner: "Der fliegende Holländer"

2007/08/26, Theater Aachen Richard Wagner: "Der fliegende Holländer"
Der Opernfreund, 03. September 2007, Martin Freitag

(...) Marcus Bosch ist wirklich eine sichere Bank des Aachener Sinfonieorchesters, die Leistungssteigerung des Kollektivs unter seiner Führung trägt überzeugende Früchte, der musikalische Sturm knallt einem ordentlich um die Ohren, trotzdem hört man gut die Strukturen der einzelnen Stimmen.

Wagner: "Der fliegende Holländer"

2007/08/26, Theater Aachen Richard Wagner: "Der fliegende Holländer"
Der neue Merker, 01. September 2007, Klaus Ulrich Groth

Wagner im kleinen Opernhaus von Aachen ist ein Wagnis für sich. [...] Gleichwohl bewies GMD Marcus Bosch mit dem Sinfonieorchester Aachen, immerhin nur einem B-Orchester, durch temperamentvollen und dennoch präzisen Einsatz, dass es funktionieren kann. Bosch würde übrigens mit seinem jugendliche Ungestüm und der Fähigkeit zur transparenten Durchdringung gut zu den „jungen Wilden“ auf dem Grünen Hügel passen. (...)

Wagner: "Der fliegende Holländer"

2007/08/26, Theater Aachen Richard Wagner: "Der fliegende Holländer"
Netecho, 28. August 2007, Sibylle Offergeld
Von alten Gespenstern und ewiger Klangkraft

(...)Nach rund dreistündigem Klangerlebnis, einfühlsam und mitreissend gestaltet vom musikalischen Leiter Marcus Bosch, ließen Musikfreude beglückende Vibrationen nachschwingen. (...) Über all dem schwebt Wagners illustrierende Musik, die Bilder malt und Stimmungen zeichnet. Sie verwischt die Konturen sozialer Funktion.

Wagner: "Der fliegende Holländer"

2007/08/26, Theater Aachen Richard Wagner: "Der fliegende Holländer"
Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten, 28. August 2007, Armin Kaumanns
Im Schlachthaus schwarzer Phantasien

(...) Alles hatte so schön angefangen. Marcus Bosch tost mit dem Sinfonieorchester Aachen durch die Ouvertüre, dass es rauscht, singt und klingt. Dynamik, Brillanz und Transparenz im Übermass. (...) Musikalisch ist Wagner in Aachen wieder – nach dem Lohnegrin der letzten Spielzeit – in besten Händen. (...)

Wagner: "Der fliegende Holländer"

2007/08/26, Theater Aachen Richard Wagner: "Der fliegende Holländer"
Der neue Merker, 28. August 2007, Dirk Altenaer

Welch ein imposantes Brio, man vermeint die Gischt förmlich zu schmecken: Mit solch einer Verve entfesselt Marcus R. Bosch mit dem fulminanten Sinfonieorchester Aachen die Naturgewalten: Da tobt ein Sturm, ach was ein Orkan peitscht durch den Graben, die Brandung nimmt einem fast den Atem, dabei spielen die Streicher in äußerster Perfektion, bei den Holzbläsern sitz jeder noch so kleiner Triller von den grandiosen Blechbläsern ganz zu schweigen: Hier hat ein Orchester, hat ein Dirigent Lust auf Wagner. War der Lohengrin in der vergangenen Spielzeit (wir berichteten) schon eine Reise wert, so ist der Holländer für jeden Wagnerfreund der es üppig orchestral liebt, ein Muss: Was für ein Auftakt in eine vielversprechende Spielzeit. Es verwunderte mich nicht, wenn Aachens brillanter GMD aus Aachen so peu a peu eine Wagnerpilgerstätte par excellence zaubern würde.

Wagner: "Der fliegende Holländer"

2007/08/26, Theater Aachen Richard Wagner: "Der fliegende Holländer"
BRF-Aktuell, 27. August 2007, Hans Reul

Der Abend begann vielversprechend. Das Orchester lässt die ganze Kraft und Verve des Meeresrauschens in der Ouvertüre zu Wagners „Fliegendem Holländer“ klangvoll aufleuchten. Fürwahr, auch zum Saisonauftakt ist es ein Vergnügen die glänzende Entwicklung des Aachen er Orchesters unter der Leitung von Marcus Bosch zu verfolgen. (…) Alles in allem überwiegt bei der neuen „Holländer“-Produktion das Hörvergnügen. Die Inszenierung bringt keine bemerkenswerten neuen Einblicke.

Wagner: "Der fliegende Holländer"

2007/08/26, Theater Aachen Richard Wagner: "Der Fliegende Holländer"
Das Opernglas, 26. August 2007, B. Kempen
Der fliegende Holländer

Seit der Übernahme des Orchester durch Marcus R. Bosch vor fünf Jahren hat sich aus einem unsicheren Klangapparat eine selbstbewusste und qualitativ souveräne Institution entwickelt, die den Vergleich zum Kölner Gürzenich Orchester oder zu den Essener Philharmonikern nicht mehr zu scheuen braucht. Auch die "Holländer"-Premiere enttäuschte die hoffnungsvolle Erwartungen nicht und wurde zu einem Wagner- Fest für die Ohren. Bosch zelebrierte eine kraftvoll bodenständige und spannungsvoll sensible Interpretation, nah orientiert am romantisch naturlistischen Weber und pfiffig leichter Italiantà.

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