Marcus Bosch

Pressestimmen

Verdi: "Rigoletto"

2008/02/03, Theater Aachen Giuseppe Verdi: "Rigoletto"
Der neue Merker, 05. Februar 2008, Dirk Altenaer
Mit "Lear"scher Urgewalt(...)

Bosch nimmt die Musik, nimmt Verdi, nimmt das Stück ernst und befreit es zuerst von allem liebgewordenen Süßen, kratzt von der Partitur den zähflüssigen Zuckerguss. […] Ein großer Opernabend der lange unvergesslich bleiben wird und in einem nacharbeitet. Ein Muß für alle Operngourmets, seine es die Stimml-Fanatiker oder die Feinschmecker modernen Regietheaters, in Aachen werden alle redlich bedient und die Klangopulenz des sich inzwischen zu einem Spitzenorchester in NRW mausernden Sinfonieorchester Aachen unter ihrem GMD Marcus Bosch ist auf jeden Fall eine Reise ins Dreiländereck wert.

Verdi: "Rigoletto"

2008/02/03, Theater Aachen Giuseppe Verdi: "Rigoletto"
Opernglas, 03. Februar 2008, B. Kempen

Hinzu kommt eine Orchesterinterpretation, die glutvollen Verdi erleben lässt […]. Im Orchestergraben zelebriert Maestro Marcus Bosch einen „Rigoletto“ in orchestraler Pracht und herrlichen Farben. Er präsentiert das Aachener Sinfonieorchester in Höchstform und lässt symphonisch großartig aufspielen. Das ist zauberhaft und temperamentvoll.

Mitridate, Re di Ponto

2007/13/10, Theater Aachen
Theater pur, 01. Dezember 2007, Christoph Zimmermann
Fragen zur Macht

Nun bietet das Aachener Haus, dem überregionale Aufmerksamkeit immer neu zu wünschen ist, schon seit langem über ein bestechendes musikalisches Niveau, welches in besonderem Maße von GMD Bosch garantiert wird.

Mitridate, Re di Ponto

2007/13/10, Theater Aachen
K. West, 01. November 2007, REM
Easy Rider bei Hofe

Der komponierende Teenager muss ein erstaunliches Ensemble zur Verfügung gehabt haben; denn es sind ausnahmslos koloraturbeweglich, enorm höhensichere Stimmen gefragt – nur Frauenstimmen bis auf einen Tenor. Die hat GMD Marcus Bosch in einer jugendlich schlanken Luxusbesetzung zusammengestellt, trefflich einstudiert und aufeinander eingeschworen. Das Aachener Orchester, das unlängst einen entschlackten, zupackenden Wagner spielte, zeigt auch hier bemerkenswerten Stilwillen.

Mitridate, Re di Ponto

2007/13/10, Theater Aachen
Der neue Merker, 01. November 2007

Die Musik vermag auch heute noch unmittelbar zu fesseln – und erst recht, wenn sie mit dem zupackenden Engagement gespielt wird, wie es das Sinfonieorchester Aachen unter seinem erfolgreichen GMD Marcus Bosch an den Tag legt. Während auf der Bühne ein Labyrinth aus Wut und Verzweiflung, Liebe und Eifersucht, Rache und Versöhnung, Feigheit und Entschlossenheit entsteht, begleitet die Musik jede Figur und jede Situation mit einem menschlichen Einfühlungsvermögen, das weit über den Horizont eines durchschnittlichen 14-Jährigen hinausgeht.

Mitridate, Re di Ponto

2007/13/10
FAZ, 19. Oktober 2007, Gerhard Rhode
Seelenkunde, Mozarts Jugendoper

Bosch „komponiert“ mit seinem ausgezeichnet disponierten Orchester und einem vokal erstaunlich qualitätvollen Ensemble Mozarts Musik gleichsam „weiter“. Sie erklingt auf geheimnisvolle Weise psychologisiert, weil Bosch sehr genau alle Klangcharaktere abhört und dann subtil gestuft ausmusiziert. An dramatischem Furor fehlt es dabei nicht, nur ist dieser eingebettet in eine differenzierte Ausdrucksplatte.

Mitridate, Re di Ponto

2007/13/10, Theater Aachen
Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten, 15. Oktober 2007, Armin Kaumanns
Wenn der Vater mit den Söhnen

Worauf man als Zuschauer dann aber nicht verzichten mag, das sind die fabelhaften Leistungen der Sänger. Auf dem von Generalmusikdirektor Marcus R. Bosch bravourös ausgelegten Teppich edler, barock unvibrierter Klänge des souveränen Sinfonieorchesters bestaunt man höchste Kehlfertigkeit, nicht zuletzt in den drei großen Partien, die von Gastsängern bestritten werden. Herrlich timbriert gibt Juhan Tralla die Tenorpartie des Mitridate; Aleksandra Zamojska schafft als Aspasia soprane Wohlklänge, die wie kostbare Perlen fließen. Koloraturen für die Galerie. Johanna Stojkovic ist als Sifare eine ebensolche Sensation. (...)

Mitridate, Re di Ponto

2007/13/10, Theater Aachen
Netecho, 15. Oktober 2007, Sibylle Offergeld
Klangschönheit und instrumentaler Glanz

Stimmenpracht auf der Bühne und instrumentale Verve und Geschlossenheit im Orchestergraben unter der inspirierenden Leitung von Marcus R. Bosch schufen am Premierenabend eine lichtbogenähnliche Verbindung mit elektrisierender Wechselwirkung zwischen Bühne und Zuschauern.

Wagner: "Der fliegende Holländer"

2007/08/26, Theater Aachen Richard Wagner: "Der fliegende Holländer"
Focus Musikszene, 01. November 2007, Daniel Nayber
Ohne Gewitter und Sturm

Marcus Bosch und dem grossartig aufgelegten Orchester samt verstärkten Chor gelingt eine stringente Wiedergabe. Da wird nicht unnütz gegrübelt, sonder blutvoll romantische Musik sinfällig zum Klingen gebracht. Bei mehr angezogenen als gebremsten Tempi entwickelt Bosch einen ungeheuren Klangsog, lässt aber auch viele feingestimmte Details hören. Selten klingt das vom Englischhorn angeführte Senta-Motiv der Ouvertüre klanglich so ausbalanciert wie in Aachen.

Wagner: "Der fliegende Holländer"

2007/08/26, Theater Aachen Richard Wagner: "Der fliegende Holländer"
K. West, 01. Oktober 2007, REM
Sentas Traum - Wagners Holländer in Aachen

Marcus Bosch stellt den frühen Wagner musikalisch in die Tradition, die den jungen Kapellmeister umgab: Carl- Maria von Weber, die deutsche Spieloper Lortzings, auch Bellini und der künftige denunzierte Meyerbeer. Nicht zuletzt diese entschlackte Lesart macht Wagner für die mittleren Dimensionen des Hauses kompatibel. [...] Bosch hält einen schlanken, federnden, niemals breit lärmenden Wagner- Stil konsequent durch und ist den exzellenten Sängern ein umsichtiger Begleiter.

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