Marcus Bosch

Pressestimmen

Verdi: "Rigoletto"

2008/02/03, Theater Aachen Giuseppe Verdi: "Rigoletto"
WDR 5, 10. Februar 2008, Ulrike Gundorf

Das Allerbeste aber kam an diesem Abend - wieder einmal - aus dem Orchestergraben: Marcus R. Bosch und das Sinfonieorchester Aachen musizierten schlank und präzise, farbig, kraftvoll, in ununterbrochener Hochspannung. Aber wer weiß, wie die Musiker das eigentliche Wunder dieses Abends vollbracht haben: alles, selbst die tausendmal überstrapazierten Wunschkonzertnummern dieser Oper, klang frisch und glänzend, genial, wie neu, unerhört.

Verdi: Rigoletto

2008/02/03, Theater Aachen Giuseppe Verdi: "Rigoletto"
Der Westen/ NRZ, 06. Februar 2008, Pedro Obeira
Ein grundsolider "Rigoletto" mit dem bemerkenswerten Marcus Bosch am Pult

Einen gewaltigen Qualitätssprung erlebte das einst durch Karajan und Sawallisch geadelte Haus in den letzten Jahren durch den jungen Generalmusikdirektor Marcus R. Bosch, der bei der Nachfolge des scheidenden Rheinopern- GMDs John Fiore ein Wörtchen mitreden könnte.

Die gesteigerte Qualität des Orchesters, das Gespür des Dirigenten für die vielfältigen Farben und Stimmungen der Partitur zeugen nicht nur von einem gesunden Ehrgeiz, sondern auch von einem profunden Können des 38- jährigen Talents.

Verdi: "Rigoletto"

2008/02/03, Theater Aachen Giuseppe Verdi: "Rigoletto"
Rheinische Post, 05. Februar 2008, Annette Bosetti
Rigoletto füllt das Theater

Wohl abgestimmt sind Bühne und Ensemble, vom Pult werden federnde Tempi verordnet und voluminöse Bläserteppiche. Marcus Bosch meißelt seinen Verdi mit jedem Takt.  [...] Das Allerbeste aber kam an diesem Abend – einmal mehr - aus dem Orchestergraben.

Verdi: "Rigoletto"

2008/02/03, Theater Aachen Giuseppe Verdi: "Rigoletto"
Aachener Zeitung, 05. Februar 2008, Armin Kaumann
Mitreißende musikalische Kostbarkeiten - Großartiges Orchester, Super- Sänger

Im Graben haucht das Orchester unter Marcus R. Bosch kostbare Klänge, und Michaela Maria Mayer findet ein letztes Mal jene betörend schöne Farbe ihres jungen Soprans, die so ungemein musikalisch mit dem nicht minder ausdrucksstarken Bariton von Igor Morosow verschmelzen kann. […] Ganz ausgezeichnet durchgehört und gestaltet sind die Duette, die Ensembles. Geradezu großartig singt und agiert der Männerchor, dessen anspruchsvolle Partie man selten so prägnant, so stark erlebt.

Verdi: "Rigoletto"

2008/02/03, Theater Aachen Giuseppe Verdi: "Rigoletto"
Der neue Merker, 05. Februar 2008, Dirk Altenaer
Mit "Lear"scher Urgewalt(...)

Bosch nimmt die Musik, nimmt Verdi, nimmt das Stück ernst und befreit es zuerst von allem liebgewordenen Süßen, kratzt von der Partitur den zähflüssigen Zuckerguss. […] Ein großer Opernabend der lange unvergesslich bleiben wird und in einem nacharbeitet. Ein Muß für alle Operngourmets, seine es die Stimml-Fanatiker oder die Feinschmecker modernen Regietheaters, in Aachen werden alle redlich bedient und die Klangopulenz des sich inzwischen zu einem Spitzenorchester in NRW mausernden Sinfonieorchester Aachen unter ihrem GMD Marcus Bosch ist auf jeden Fall eine Reise ins Dreiländereck wert.

Verdi: "Rigoletto"

2008/02/03, Theater Aachen Giuseppe Verdi: "Rigoletto"
Opernglas, 03. Februar 2008, B. Kempen

Hinzu kommt eine Orchesterinterpretation, die glutvollen Verdi erleben lässt […]. Im Orchestergraben zelebriert Maestro Marcus Bosch einen „Rigoletto“ in orchestraler Pracht und herrlichen Farben. Er präsentiert das Aachener Sinfonieorchester in Höchstform und lässt symphonisch großartig aufspielen. Das ist zauberhaft und temperamentvoll.

Mitridate, Re di Ponto

2007/13/10, Theater Aachen
Theater pur, 01. Dezember 2007, Christoph Zimmermann
Fragen zur Macht

Nun bietet das Aachener Haus, dem überregionale Aufmerksamkeit immer neu zu wünschen ist, schon seit langem über ein bestechendes musikalisches Niveau, welches in besonderem Maße von GMD Bosch garantiert wird.

Mitridate, Re di Ponto

2007/13/10, Theater Aachen
K. West, 01. November 2007, REM
Easy Rider bei Hofe

Der komponierende Teenager muss ein erstaunliches Ensemble zur Verfügung gehabt haben; denn es sind ausnahmslos koloraturbeweglich, enorm höhensichere Stimmen gefragt – nur Frauenstimmen bis auf einen Tenor. Die hat GMD Marcus Bosch in einer jugendlich schlanken Luxusbesetzung zusammengestellt, trefflich einstudiert und aufeinander eingeschworen. Das Aachener Orchester, das unlängst einen entschlackten, zupackenden Wagner spielte, zeigt auch hier bemerkenswerten Stilwillen.

Mitridate, Re di Ponto

2007/13/10, Theater Aachen
Der neue Merker, 01. November 2007

Die Musik vermag auch heute noch unmittelbar zu fesseln – und erst recht, wenn sie mit dem zupackenden Engagement gespielt wird, wie es das Sinfonieorchester Aachen unter seinem erfolgreichen GMD Marcus Bosch an den Tag legt. Während auf der Bühne ein Labyrinth aus Wut und Verzweiflung, Liebe und Eifersucht, Rache und Versöhnung, Feigheit und Entschlossenheit entsteht, begleitet die Musik jede Figur und jede Situation mit einem menschlichen Einfühlungsvermögen, das weit über den Horizont eines durchschnittlichen 14-Jährigen hinausgeht.

Mitridate, Re di Ponto

2007/13/10
FAZ, 19. Oktober 2007, Gerhard Rhode
Seelenkunde, Mozarts Jugendoper

Bosch „komponiert“ mit seinem ausgezeichnet disponierten Orchester und einem vokal erstaunlich qualitätvollen Ensemble Mozarts Musik gleichsam „weiter“. Sie erklingt auf geheimnisvolle Weise psychologisiert, weil Bosch sehr genau alle Klangcharaktere abhört und dann subtil gestuft ausmusiziert. An dramatischem Furor fehlt es dabei nicht, nur ist dieser eingebettet in eine differenzierte Ausdrucksplatte.

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